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Quellen des Glücks

28. August 2026

Otto Raich, 28. August 2026

Einer der zentralen Begriffe des Weges der Achtsamkeit ist der Begriff der Akzeptanz.

Damit ist natürlich nicht die Akzeptanz der äußeren Umstände gemeint, wie ZB Ungerechtigkeiten oder nicht tragbare Umstände im Arbeits- oder privaten Umfeld zu akzeptieren, da wäre eher der Begriff der Resignation anzuwenden.

Gemeint ist vielmehr, die Aufmerksamkeit auf innere Zustände lenken und diese dort halten zu können, auch wenn der im Moment gerade erlebte Zustand gewohnheitsmäßig als unangenehm bewertet wird. Einige Bespiele für unangenehme Empfindungen in diesem Zusammenhang sind: wenn in bestimmten Situationen ein flaues Gefühl in der Bauchgegend auftritt, oder ein Druck- Gefühl in der Brust, oder wenn wir bemerken, dass wir nur mehr flach atmen und uns in Folge nicht mehr frei in unserem Denken und Handeln fühlen.

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Ein Sommer – Text aus dem Buch „Seasons of the Sacred“ – Reconnecting to the Wisdom Within Nature and the Soul, Llewellyn Vaughan Lee, The Golden Sufi Center Publishing (2021)

und inspirierende Sommer – Gedichte

Otto Raich am 28. Juni, im Sommer 2024

Der Sommer ist eine Jahreszeit des Überflusses, in der die unzähligen Formen der Natur in einer Fülle von Farben, Düften und Schönheit erstrahlen – Gräser, die hoch und üppig wachsen, satte Jasmindüfte und das nächtliche Zirpen der Grillen. Aus den Knospen und Blüten sind jetzt unzählige Blätter und Früchte geworden.

Auch die innere Welt hat ihren Reichtum, wenn das anfängliche Erwachen des Heiligen zu Träumen führt, voller Symbole, die uns auf den Reichtum und die Tiefe der Bedeutung hinweisen, zu unserer Psyche gehörend.

Manchmal spiegeln sich das Innere und das Äußere in Synchronizitäten und symbolischen Ereignissen, zufälligen Begegnungen oder anderen unerwarteten Ereignissen, die uns die reich verwobene innere und äußere Welt, in der wir leben, bewusst machen. Manchmal erscheint diese symbolische Welt durch Musik, Malerei oder Tanz oder auf eine andere Weise, in der die innere Welt ihr heiliges Selbst mitteilt. Und wir sind die Empfänger dieser Geschenke, die unser Leben plötzlich auf eine Weise volll und reich machen, die wir uns nie hätten vorstellen können. Die Horizonte unserer Welt erweitern sich, andere Farben sind gegenwärtig, neue Türen öffnen sich.

Und diese Jahreszeit ist auch voller Kraft und Energie – das volle Licht der Sonne, ihre Hitze ist manchmal überwältigend. Oder die Gewitter an einem Sommernachmittag, wenn der Donner so nah scheint und der Regen tumulthaft aus den Wolken bricht. Auch das gehört zur inneren Welt, denn obwohl es vielleicht verborgener ist, kann das Heilige mit Kraft und Leidenschaft zu uns sprechen.


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